* 1 Kilo Mut zur Lücke: Lücken im Lebenslauf oder fehlende Diplome werden erstmal ignoriert.
* Eine Handvoll Praxis-Tests: Echte Aufgaben statt theoretischer Fragen.
* Transparenz & Klarheit: Definition, welche Fähigkeiten für den Job wirklich nötig sind.
* Ein Schuss „Growth Mindset“: Die Bereitschaft, fehlende Fachkenntnisse on-the-job nachzuwürzen.
Preparación:
Was wäre, wenn wir Fähigkeiten, Motivation und Talent mehr schätzen würden als Titel und Status-Dünkel? – also echte Chancengleichheit für Talente unabhängig von ihrem sozialen Hintergrund.
Innovative Firmen setzen auf das so genannte „Skill-based Hiring“.
Der Ansatz: Nicht das Zertifikat zählt, sondern was man wirklich kann. Das öffnet Türen für Quereinsteiger, Menschen aus bildungsfernen Schichten oder Geflüchtete, die ihre Abschlüsse nicht einfach anerkennen lassen können.
Nicht das „Woher“ (welche Uni, welcher Titel, welcher Nachname) zählt, sondern das „Was“ (was kannst du, was willst du lernen). Wir ersetzen die starre Kruste des Lebenslaufs durch die Flexibilität echter Talente.
1. Die Titel-Schale knacken: Wirf die Filter der HR-Software raus, die nach „Master-Abschluss“ oder „Lückenloser Lebenslauf“ sortieren. Diese Filter sind oft die größten Gerechtigkeits-Killer.
„Wer nur nach Zeugnissen sucht, übersieht oft die echten Talente. Schau auf die Fähigkeiten, nicht auf das Papier!“
2. Die Skill-Basis anrühren: Definiere 3–5 Kernkompetenzen (z. B. „Problemlösungskompetenz“, „Empathie“, „Python-Coding“). Suche gezielt nach diesen Fähigkeiten, egal ob sie im Ehrenamt, im Selbststudium oder in einer klassischen Ausbildung erworben wurden.
3. Das Blind-Tasting (Anonymisierung): Wenn möglich, schaue dir zuerst Arbeitsproben oder Skill-Profile an, bevor du Namen, Alter oder Herkunft liest. Das verhindert, dass das tief-sitzende inneren Vorurteile (Bias) die Urteilskraft verfälschen. (siehe hier auch unser Rezept zur Anonymisierung von Bewerbungen)
4. Sanft garen (Einarbeitung): Ein Skill-basiertes WIR braucht Zeit. Unterstütze Quereinsteiger durch Mentoring. Das Investment in die Weiterbildung ist der Kleber, der das Omelett zusammenhält.
Das Ergebnis:
Ein Team, das nicht aus den gleichen „Klonen“ besteht, sondern aus einer bunten Vielfalt an Hintergründen. Das ist nicht nur gerecht, sondern macht dein Unternehmen auch krisenfester und innovativer.
Lassen wir die „Zertifikats-Gläubigkeit“ hinter uns. So bekommen auch Menschen eine Chance, die aufgrund ihres Lebenslaufs oft durch das Raster fallen, obwohl sie fantastische Fähigkeiten besitzen.
¡Diviértete cocinando!
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Esta receta es de
Kerstin Seeger