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Receta - lo que puedo hacer

Reste retten, Werte schaffen

Ingredientes

* einen ehrlichen Blick auf die eigenen Lebensmittelabfälle

* eine verbesserte Einkaufs-, Produktions- und Mengenplanung

* kreative Ideen zur Resteverwertung

* geeignete Behälter oder nachhaltige Verpackungen

* feste Abholzeiten und gut organisierte Abläufe

* einen Unternehmenszugang bei Too Good To Go

* Kooperationen mit Tafeln, Foodsharing-Initiativen oder sozialen Einrichtungen

* klare Regeln zu Hygiene, Kühlung und Lebensmittelsicherheit

* eine Prise Mut, auch optisch nicht perfekte Lebensmittel anzubieten

* regelmäßige Auswertung und Lernbereitschaft


 

 

Ein Rezept gegen Lebensmittelverschwendung im Unternehmen

Lebensmittel, die mit viel Arbeit, Energie, Wasser und wertvollen Rohstoffen hergestellt wurden, gehören auf den Teller – nicht in die Tonne. Trotzdem bleiben in Bäckereien, Restaurants, Kantinen, Hotels, im Einzelhandel und bei Veranstaltungen immer wieder einwandfreie Lebensmittel übrig. Mit einer guten Planung, kreativen Ideen und digitalen Angeboten wie Too Good To Go können Unternehmen ihre Überschüsse deutlich reduzieren und noch genießbare Lebensmittel an andere Menschen weitergeben.




👩‍🍳 Preparación:

1. Lebensmittelabfälle sichtbar machen

Bevor ihr mit der Rettung beginnt, schaut eine oder zwei Wochen lang genau hin:

  • – Welche Lebensmittel bleiben übrig?
  • – Zu welchen Tageszeiten entstehen Überschüsse?
  • – Welche Mengen werden regelmäßig entsorgt?
  • – Liegt es an zu großen Portionen, falscher Lagerung oder zu hohen Bestellmengen?
  • – Welche Speisen werden am Buffet oder in der Kantine besonders häufig nicht aufgegessen?

Erfasst die Mengen möglichst einfach und verständlich. Schon eine Liste, eine Waage oder ein tägliches Foto der Überschüsse kann helfen, wiederkehrende Muster zu erkennen.

2. Vermeidung zur wichtigsten Zutat machen

Das beste Lebensmittel ist das, das gar nicht erst zum Überschuss wird. Passt deshalb Bestellmengen, Speisepläne und Produktionsmengen regelmäßig an.

Kleinere Portionen mit der Möglichkeit zum Nachnehmen, eine flexible Nachproduktion und eine bessere Abstimmung zwischen Einkauf, Küche und Verkauf können viel bewirken. Auch Reservierungen, Vorbestellungen und Erfahrungswerte aus vergleichbaren Tagen helfen bei der Planung.

3. Überschüsse kreativ weiterverarbeiten

Nicht jedes Lebensmittel muss noch in seiner ursprünglichen Form verwendet werden. Aus reifem Obst können Smoothies, Desserts oder Kuchen entstehen. Gemüse lässt sich zu Suppen, Eintöpfen oder Aufstrichen verarbeiten. Brot vom Vortag eignet sich beispielsweise für Croûtons, Semmelknödel oder Brotauflauf.

Sammelt gemeinsam mit den Mitarbeitenden Ideen und entwickelt daraus eine kleine betriebliche Resteküche.

4. Lebensmittel mit Too Good To Go retten

Was trotz guter Planung übrig bleibt und noch einwandfrei ist, kann über Too Good To Go angeboten werden.

Dazu registriert ihr euer Unternehmen, stellt Überraschungstüten mit den vorhandenen Lebensmitteln zusammen und legt Preis, Anzahl und Abholzeitraum fest. Nutzer reservieren die Tüten über die App und holen sie zum vereinbarten Zeitpunkt bei euch ab.

So werden aus überschüssigen Lebensmitteln zusätzliche Einnahmen, neue Kontakte und ein sichtbarer Beitrag gegen Lebensmittelverschwendung.

5. Weitere Rettungswege aufbauen

Too Good To Go ist eine Möglichkeit – aber nicht die einzige. Prüft zusätzlich:

  • – Können Lebensmittel rechtzeitig preisreduziert angeboten werden?
  • – Ist eine Kooperation mit einer Tafel, einer regionalen Foodsharing-Gruppe oder sozialen Einrichtung sinnvoll?
  • – Können Mitarbeitende geeignete Lebensmittel mitnehmen?
  • – Können übrig gebliebene Speisen bei Veranstaltungen in mitgebrachten oder Mehrwegbehältern mitgenommen werden? Schon bei der Einladung, könnt ihr die Gäste bitten geeignete Gefäße mitzubringen.

Je mehr verlässliche Rettungswege bestehen, desto weniger Lebensmittel gehen verloren.

6. Lebensmittelsicherheit gewährleisten

Auch bei der Weitergabe gelten Hygiene, Kühlketten und Lebensmittelsicherheit. Bestimmt deshalb, welche Lebensmittel weitergegeben werden können, wie sie gekühlt und verpackt werden müssen und wann eine Weitergabe nicht mehr möglich ist.

Schult die beteiligten Mitarbeitenden und dokumentiert die vereinbarten Abläufe.

 

 

🌍 Dieses Rezept zahlt ein auf:

  • SDG 2 – Kein Hunger: Genießbare Lebensmittel werden genutzt und können mehr Menschen zugänglich gemacht werden.
  • SDG 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum: Wertvolle Ressourcen werden wirtschaftlich sinnvoller eingesetzt und betriebliche Abläufe verbessert.
  • SDG 11 – Nachhaltige Städte und Gemeinden: Regionale Netzwerke und digitale Rettungsangebote fördern einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln.
  • SDG 12 – Nachhaltige/r Konsum und Produktion: Lebensmittelabfälle werden vermieden, reduziert und noch genießbare Überschüsse weitergegeben.
  • SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz: Mit jedem vermiedenen Lebensmittelabfall werden auch die darin enthaltenen Ressourcen und Emissionen eingespart.
  • SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele: Unternehmen, Kund, soziale Einrichtungen und Lebensmittelretter arbeiten gemeinsam gegen Verschwendung.

¡Diviértete cocinando!

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Esta receta es de
Frank Braun


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