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Rezept – das kann ich tun

Der nachhaltige Jahresendspurt

Zutaten

* Ein Blick auf die Ausgaben, Beschaffungen und Abläufe der letzten Monate 

* Eine Prise Mut, auch Gewohnheiten und Zielkonflikte anzusprechen 

* Menschen aus Einkauf, Gebäudemanagement, Personal und Teams 

* Drei konkrete Stellschrauben, die im kommenden Jahr wirklich bearbeitet werden 

* Für jede Stellschraube: eine verantwortliche Person, ein nächster Schritt und ein realistischer Termin


 

 

Leitgedanke: Bevor sich Routinen im neuen Jahr wiederholen, prüfen wir, welche davon wir verändern können.

Das Jahresende ist eine Zeit der Reflexion – und ein guter Moment, um Gewohntes auf den Prüfstand zu stellen und die Weichen für das kommende Jahr zu stellen. Wie könnt ihr euer Unternehmen mit einer Prise mehr Nachhaltigkeit glaubwürdiger machen, die Motivation eurer Mitarbeitenden stärken und eure Wettbewerbsfähigkeit steigern?




👩‍🍳 Zubereitung:

1. Aus dem Rückblick einen Auftrag fürs neue Jahr machen: Wählt nicht zehn gute Vorsätze, sondern drei wirksame Veränderungen. Zum Beispiel: eine Beschaffungsrichtlinie überarbeiten, einen Energieverbrauch genauer erfassen oder einen Lieferweg neu organisieren. Legt fest, wer den nächsten Schritt bis wann anstößt.

2. Nicht einfach das Budget „noch schnell ausgeben“: Prüft, ob geplante Anschaffungen wirklich nötig sind. Manchmal ist Reparieren, Teilen oder Weiternutzen die bessere Investition. Nicht ausgegebene Mittel können außerdem in sinnvolle Vorhaben des nächsten Jahres fließen.

3. Wiederkehrende Aufträge unter die Lupe nehmen: Welche Verträge, Lieferanten oder Rahmenvereinbarungen werden bald verlängert? Nutzt den Zeitpunkt, um Anforderungen an Haltbarkeit, Reparierbarkeit, Verpackung und faire Arbeitsbedingungen einzubringen.

4. Den Betrieb auf die Feiertage vorbereiten: Stimmen Heizungszeiten und Gebäudenutzung mit der tatsächlichen Anwesenheit überein? Lassen sich unnötige Beleuchtung, laufende Geräte oder vermeidbare Lieferungen reduzieren, ohne Arbeitsplätze auszukühlen oder Sicherheit zu gefährden?

5. Den Liefer- und Arbeitsendspurt entzerren: Was wird jedes Jahr kurz vor Weihnachten dringend bestellt oder erledigt? Prüft, ob bessere Planung Expresslieferungen, Überstunden und unnötige Einzeltransporte verringern kann.

6. Wenn ihr Weihnachtsgeschenke macht, setzt ein Statement. Ein Geschenk zeigt, wofür ein Unternehmen steht – oft deutlicher als jede Nachhaltigkeitsbroschüre. Wählt deshalb lieber etwas Hochwertiges, Langlebiges und fair Hergestelltes als beliebige Werbeartikel. Auch regionale Produkte, gemeinsame Erlebnisse oder ein frei wählbarer Beitrag für ein soziales oder ökologisches Projekt können Wertschätzung ausdrücken. Entscheidend ist, dass das Geschenk zu den Werten passt, die euer Unternehmen im Alltag lebt.


Küchenfrage: Welche Entscheidung treffen wir im Dezember jedes Jahr aufs Neue – und wie könnten wir sie im kommenden Jahr anders treffen?

 

 

🌍 Dieses Rezept zahlt ein auf:

7 – Bezahlbare und saubere Energie · 8 – Menschenwürdige Arbeit · 12 – Nachhaltiger Konsum und Produktion · 13 – Klimaschutz

Viel Spaß beim kochen!

Wir sind sehr gespannt auf die Erfahrungen mit diesem Rezept.

Probieren Sie dieses Rezept gleich mal aus.
Wer das Rezept ausprobiert oder abgewandelt hat, gerne kommentieren!





Dieses Rezept ist von
Frank Braun


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