* Achtsamkeit gegenüber der eigenen Sprache
* Selbst-Erforschungs-Wille (Was sind meine Interpretationen, meine Bedürfnisse?)
* Lust, etwas Ungewohntes auszuprobierentrieb.
* Ein Augenblick zwischen Reiz und Reaktion
Preparation:
Welches an Land lebende Tier hat das größte Herz? – die Giraffe! Was das mit diesem Rezept zu tun hat erfahrt ihr weiter unten – SPANNEND! 🙂
Sagt eine Kollegin:
„Hast du die Mail immer noch nicht geschrieben?“
Oder:
„Na toll, jetzt machst du schon wieder früher Feierabend…!“
„Das hat unser Kollege aber immer anders gemacht.“
– Ooohh, äääähhhh, Mist! Was soll das denn jetzt?
„Ist mir doch egal wie der Kollege das macht!“
„Was heißt denn da ’schon wieder früher Feierabend‘?!“
„NEEEIN, die Mail ist noch nicht abgeschickt!“
In unserem Alltag begegnen wir – mal öfter mal weniger oft – Situationen wie diesen. Manchmal als empfangende, manchmal auch als sendende Person.
Unsere Sprache hat Einfluss darauf, wie wir Denken, wie wir Zuhören und wie wir Reagieren. Wenn Menschen uns mit Vorwürfen, Sarkasmus oder Vergleichen ansprechen fühlen wir uns bewertet und reagieren sehr wahrscheinlich mit Verteidigung, Angriff oder Rückzug. Am Ende solcher Gespräche steht dann selten die Klärung der Situation oder die Lösung des Problems – SHIT!
Wie können wir denn „gut“ miteinander sprechen?
Nach Marshall Rosenberg ist die Gewaltfreie Kommunikation (GfK) ein Tool, um Konflikte zu lösen und wertschätzende Beziehungen aufzubauen die zu mehr Kooperation führen. Dabei steht im Vordergrund, weniger zu bewerten und mehr zu beobachten und die eigenen Bedürfnisse verständlich zu machen – in Giraffensprache (wie die Sprache der GfK auch genannt wird :-).
Diese Sprache kann zunächst in 4 Schritte unterteilt werden:
Schritt 1:
Was beobachten wir?
– ohne Wertung oder Urteil
Schritt 2 + 3:
Was fühlen wir?
Und was ist unser Bedürfnis?
– eigene Gefühle wahrnehmen und ein Bedürfnis formulieren
Und Schritt 4:
Worum bitten wir?
– Zur Folge kann eine Bitte entstehen.
Durch das offenbaren des Gefühls und des Bedürfnisses kann unser Gegenüber wahrscheinlich besser verstehen oder annehmen worum es uns geht und ist vielleicht bereit für weiteren Austausch und Zusammenarbeit.
Am Beispiel:
„Hast du die Mail immer noch nicht geschrieben?“
Schritt 1: Ich sehe die Mail ist noch nicht raus.
Schritt 2 + 3: Das macht mich etwas nervös, weil wir der Kundin gesagt hatten, dass wir uns bald melden.
Schritt 4: Schaffst du es, die Mail heute noch abzusenden?
Antwort: Oh ja, stimmt, dazu bin ich noch nicht gekommen. Das mache ich heute noch. Danke für die Erinnerung!
Es Bedarf viel Übung die eigene Sprache zu verändern, gewohnte Sprachmuster zu vermeiden und neue Strategien anzuwenden, ABER DU KANNST DIREKT LOSLEGEN, wenn du magst 🙂 Wie könnten die übrigen Sätze („Na toll, jetzt machst du schon wieder früher Feierabend…!“ „Das hat unser Kollege aber immer anders gemacht.“) in Giraffensprache / der Sprache des Herzens lauten?
Wer das direkt praktisch vertiefen möchte: es gibt auch einige Kurse und Weiterbildungen zum Thema „Gewaltfreie Kommunikation”.schlecht, Verhandlungstaktik oder Arbeitszeitmodell. Das stärkt die Mitarbeiterbindung, sorgt für eine herausragende Arbeitgebermarke und bereitet Sie optimal auf mögliche Transparenzanforderungen vor.
Have fun cooking!
We are very curious about the experience with this recipe.
Sources:
https://www.gfk-info.de/was-ist-gewaltfreie-kommunikation/#sprachmuster
https://www.institut-bildung-coaching.de/wissen/tipps-fuer-eine-gewaltfreie-kommunikation#toc-5
This recipe is from
Maria Seeger