KI mit Maß statt Klick-Automatik

* Digitale Mündigkeit – Wissen, wie digitale Werkzeuge wirken

* Energie-Bewusstsein – Rechenleistung ist kein Nulltarif

* Klarheit über den Zweck – Was will ich wirklich erreichen?

* Unterscheidungskompetenz – Finden oder Denken lassen?

* Verantwortung – für Klima, Ressourcen und Zukunft

* Mut zur Einfachheit – weniger Technik kann mehr Wirkung haben

Gefühlt ersetzt die KI zunehmend immer häufiger die einfache Suchanfrage, oftmals für Anfragen, wo dies völlig unnötig ist. Dabei benötigt die KI ein vielfaches an Energie.


👩‍🍳 Zubereitung

1. Verstehen, was im Hintergrund passiert
Eine klassische Websuche greift auf bestehende Indexe zurück.
Eine KI-Suche dagegen erzeugt jede Antwort neu – mit hohem Rechenaufwand.
👉 Eine KI-Anfrage kann 10- bis 40-mal mehr Energie verbrauchen als eine einfache Suche.

2. Den eigenen Suchanlass prüfen
Stelle dir vor jeder Anfrage eine einfache Frage:
Will ich etwas finden – oder will ich etwas verstehen, entwickeln oder entscheiden?

Prompte bewusst:
– vor dem prompten klären, was ich genau brauche.
– Präzise statt höflich formulieren. Kein „Danke“ oder „Bitte“ als Antwort
– Kontext bündeln: lieber eine gute vollständige Anfrage als viele kleine Fragen
– Struktur vor Länge: Klare Anweisungen geben, z.B. Rolle, Aufgabe, gewünschtes Format

3. Sprache bewusst reduzieren – auch Höflichkeit kostet Energie
KI-Modelle verarbeiten jedes einzelne Wort.
Auch scheinbar harmlose Zusätze wie
„bitte“, „kannst du“, „danke“, „liebe KI“
werden vollständig mit berechnet.

👉 Sie verbessern das Ergebnis nicht,
👉 sie verbrauchen aber zusätzliche Rechenleistung – und damit Energie.


🔥 Serviertipp

Nicht jede Frage braucht künstliche Intelligenz –
aber jede Entscheidung braucht Bewusstsein.


🌍 Wirkungsvoll für folgende SDGs

Dieses Rezept unterstützt:
SDG 9 – Industrie, Innovation und Infrastruktur
SDG 12 – Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster
SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz


Viel Spaß beim kochen!

Wer das Rezept ausprobiert oder abgewandelt hat, gerne kommentieren!





Dieses Rezept ist von Frank Braun

Menschenrechte als Grundzutat unternehmerischen Handelns

* 1 klare Haltung: Menschenrechte anerkennen – immer und überall.

* 1 Prise Mut, Verantwortung zu übernehmen

* 1 Unternehmensleitbild oder Wertepapier, das diese Haltung widerspiegelt

* 1 Team, das um die Wichtigkeit dieses Anliegens im Unternehmen weiß

* 1 Portion Dialogbereitschaft mit Mitarbeitenden

* 1 Klare Richtlinie zum Umgang mit Lieferanten & Dienstleistern

* 1 EL Transparenz – großzügig verwenden

* Optional: Partnerschaften mit Organisationen aus der Zivilgesellschaft

Zubereitung:

1. Haltung festlegen – das Fundament klären

Beginne damit, die Menschenrechte ausdrücklich im Leitbild oder in den Unternehmenswerten zu verankern.
Diese Festlegung wirkt wie eine innere Kompassnadel im Unternehmen.

2. Lieferkette in den Blick nehmen

Sammle eine Übersicht: Wer liefert was? Unter welchen Bedingungen wird gearbeitet?
Wo Unsicherheiten bestehen: nachhaken, Transparenz einfordern, Alternativen prüfen.

3. Menschenrechte erlebbar machen – im eigenen Haus anfangen

Überprüft Arbeitszeiten, Beteiligung, Mitbestimmung, Gesundheitsschutz, Löhne und Führungsstil.
Oft wirkt schon ein moderierter Teamdialog Wunder – Räume, in denen Menschen gehört werden, sind gelebte Menschenrechte.

4. Positive Beispiele setzen – Kooperationen würzen das Ganze

Beziehe Produkte von Lieferanten, die fair, sozial und nachhaltig arbeiten.
Stärke lokale Anbieter, Sozialunternehmen oder Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.
Jede bewusste Einkaufsentscheidung ist ein Mini-Menschenrechtsbeitrag.

5. Alles transparent servieren – Wirkung zeigen

Teile euren Weg auf der Website oder im Nachhaltigkeitsbericht:
Was habt ihr geprüft?
Was habt ihr verbessert?
Was ist als Nächstes geplant?
Ehrliche Offenheit schafft Glaubwürdigkeit und motiviert andere, ebenfalls aktiv zu werden.

Serviertipp

Dieses Rezept ist eine langfristige Reise und kein Schnellkochkurs. Es schmeckt besonders gut, wenn du es gemeinsam mit Kund*innen, Mitarbeitenden und Lieferanten kochst.
So entsteht eine Kultur, in der Menschenrechte nicht als Pflicht, sondern als Ausdruck moderner unternehmerischer Verantwortung erlebt werden.


SDGs, auf die dieses Rezept einzahlt:

SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit), SDG 12 (Nachhaltige Produktion & Konsum), SDG 16 (Frieden, Gerechtigkeit & starke Institutionen), SDG 17 (Partnerschaften).


Viel Spaß beim kochen!

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Dieses Rezept ist von
WIR wie WIRtschaft – Frank Braun

Sinnvoll Schenken – mit Herz, Verstand und Wirkung

* 1 Prise Achtsamkeit für das, was wirklich zählt

* 1 Handvoll Wertschätzung für Kund*innen, Partner und Mitarbeitende

* Ideen für nachhaltige Alternativen

* Eine Portion Kreativität

* Etwas Zeit für echte Verbundenheit


👩‍🍳 Backe Nachhaltigkeit in jedes deiner Weihnachts- und Jubiläumsgeschenke.


Alternative 1: Wenn du etwas Neues verschenken möchtest, wähle mit Bedacht:
• Bio, weil du die Umwelt respektierst.
• Fair, weil Menschenrechte keine Geschmacksfrage sind.
• Regional, weil kurze Wege doppelt Freude machen – beim Schenken und beim Genießen.


Wie wäre es mit einem bio-fair-regionalen Lebkuchen vom lokalen Bäcker oder einer hausgemachten Keksmischung mit Zutaten aus fairem Handel?

Alternative 2: Mach’s persönlich – statt beliebig.
Lass Mitarbeitende ihre Lieblingskekse backen und hübsch verpacken – mit kleinen Geschichten oder persönlichen Grüßen.
So entstehen Geschenke, die Herz und Hand verbinden – und Beziehungen vertiefen.
Schenke Sinn statt Dinge.
Oder arbeite mit einem Kindergarten, in dem eure Kinder sind, und lasse z.B. Tütchen bemalen und fülle sie mit Saatgut für die nächste Gartensaison.

Alternative 3: Manchmal ist Verzichten das schönste Geschenk:
Ein ehrlicher Brief an Kund*innen, Partner und Lieferanten kann mehr bewirken als jede Tafel Schokolade.
Schreibe, dass du das vorgesehene Budget lieber in ein konkretes soziales oder ökologisches Projekt vor Ort investierst – und lade zum Mitmachen ein.
Das schafft Verbindung, Vertrauen und Wirkung über die Feiertage hinaus.


🌱 ERGEBNIS

Dieses Rezept zahlt in die nachhaltigen Entwicklungsziele (SDGs) ein:
🎯 SDG 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
🎯 SDG 12 – Nachhaltige Konsum- und Produktionsmuster
🎯 SDG 17 – Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Viel Spaß beim kochen!

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Dieses Rezept ist von
Frank Braun, fairbinden.eu

Hallo Klarheit – Nachhaltig einkaufen mit dem ESG Score

* 1 Prise Mut zu Transparenz

* 1 große Portion Datenliebe

* 1 Benchmarking-System, das Nachhaltigkeit sichtbar macht

* 100 g Engagement für faire Beschaffung

* 1 EL Zeitersparnis durch kluge Vergleichbarkeit

* Eine Prise Verantwortungsbewusstsein – für Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung (Environmental, Social, Governance)


👩‍🍳 ZUBEREITUNG:

Zutaten sortieren:
Statt nur nach Preis, Lieferzeit oder Farbe einzukaufen, werden Produkte nun auch nach ihrem Nachhaltigkeitswert geordnet.

ESG Score hinzufügen:
Dieses clevere Bewertungssystem macht sichtbar, wie nachhaltig Standardprodukte sind – von Bürostühlen bis zu Klebebändern.

Gut umrühren:
Unternehmen und öffentliche Beschaffer können so endlich fundierte, nachhaltige Kaufentscheidungen treffen – ohne selbst komplizierte Analysen zu erstellen.

Abschmecken mit Klarheit:
Der ESG Score bringt Licht ins Dunkel und zeigt auf einen Blick, welches Produkt ökologisch, sozial und ethisch überzeugt.

Servieren:
Beschaffung wird zum Hebel für Nachhaltigkeit – einfach, vergleichbar und wirksam.


🌱 ERGEBNIS

Ein Einkauf, der nicht nur funktioniert, sondern Verantwortung übernimmt – messbar, transparent und zukunftsorientiert.

💡 Tipp aus der WIRtschaftsküche:

Wer wissen will, wie nachhaltig Standardprodukte wirklich sind, findet alle Infos unter 👉 esg-score.org/de

Viel Spaß beim kochen!

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Dieses Rezept ist von
Frank Braun, fairbinden.eu

Widerstand als Würze – Einwände verfeinern den Vorschlag

* 1 Prise soziokratische Methoden (z. B. Konsent-Entscheidungen, inspiriert von Soziokratie 3.0)

* 2 gute Löffel aktives Zuhören (z. B. Theorie U – Die 4 Ebenen des Zuhörens nach Otto Scharmer)

* 1 feines Gespür für verdeckte Ängste und vorgeschobene Bedenken

* 1 kräftige Portion Vertrauen in die Fähigkeiten aller Mitarbeitenden

* 1 klare Haltung des Managements: Gleichberechtigung im Prozess

* 1 Schuss Transparenz über Ziele, Nutzen und Risiken

* Optional: Externe Moderation für heikle Phasen

Ergibt: Veränderungskultur, in der Einwände nicht blockieren, sondern Vorschläge verfeinern und stärken.


👩‍🍳 ZUBEREITUNG:

1. Widerstände würdigen: Sie sind keine Störungen, sondern Zutaten, die das Rezept verbessern.

2. Zuhören und sortieren: Verstehen, welche Bedenken substanziell sind und welche nur vorgeschoben.

3. Beteiligung organisieren: Mit soziokratischen Methoden allen eine Stimme geben – auch leisen Stimmen.

4. Management-Haltung prüfen: Nur wenn Führungskräfte Mitarbeitende wirklich ernst nehmen, entsteht Vertrauen.

5. Transparenz schaffen: Zeigt offen, warum die Veränderung wichtig ist, welche Risiken gesehen werden und wie man ihnen begegnet.

6. Konsens nicht erzwingen: Statt einstimmiger Zustimmung reicht oft Konsent – also: keine schwerwiegenden Einwände.


👉 ERGEBNIS: 

Gemeinsam entwickelte Lösungen, die durch Einwände gehärtet und verfeinert sind.

Viel Spaß beim kochen!

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Dieses Rezept ist von
Frank Braun

Gut gewürzt statt blind vertraut – KI verantwortungsvoll einsetzen

* 1 gut trainiertes KI-Modell (nicht mit Allwissenheit verwechseln!)

* 2–3 Portionen kritisches Denken

* 1 klare Prise ethische Leitlinien im Unternehmen

* 1 Schuss Transparenz über Datenquellen & Modelle

* 1 gutes Stück Sensibilität für Diskriminierung & Bias

* Optional: KI-Governance-Team oder externe Beratung

* Viel Aufklärung und Schulung für Mitarbeitende

Ergibt: produktive, faire und verantwortungsvolle Mensch-Maschine-Zusammenarbeit


👩‍🍳 ZUBEREITUNG:

1. Verantwortung definieren:
Wer KI im Unternehmen einsetzt, braucht klare Regeln: Wo darf KI unterstützen? Wo nicht? Wer trägt die Verantwortung für Entscheidungen? Hier helfen ethische Leitplanken und ein interner AI-Code of Conduct.

2. KI richtig einordnen:
KI ist keine Suchmaschine – sie halluziniert, erfindet, vereinfacht. Was plausibel klingt, muss nicht richtig sein. Immer gegenprüfen – vor allem bei kritischen Themen.

3. Bias bewusst machen:
Jedes KI-Modell trägt Spuren seiner Trainingsdaten – und damit kulturelle, geschlechtsspezifische oder soziale Verzerrungen (Bias). Deshalb: Inhalte hinterfragen, Perspektivenvielfalt fördern und sensible Einsatzfelder besonders genau prüfen.

4. Transparenz schaffen:
Mitarbeitende und Stakeholder sollten wissen, wo und wie KI im Unternehmen eingesetzt wird – und welche Entscheidungen auf maschineller Basis getroffen werden.

5. Aufklärung & Weiterbildung servieren:
Mitarbeitende brauchen Tools zur Einordnung: Schulungen zu Chancen, Risiken und ethischem Umgang mit KI gehören in jedes Unternehmen, das Verantwortung ernst nimmt.

6. KI nicht allein lassen:
Gute KI-Anwendungen sind hybrid – die Maschine liefert Vorschläge, der Mensch entscheidet. Verantwortung bleibt immer beim Menschen.


🍽️ SERVIERVORSCHLAG:

Ethisch eingesetzte KI kann Prozesse beschleunigen, neue Ideen fördern und den Arbeitsalltag erleichtern. Aber nur dann, wenn sie nicht als Wahrheitspfad, sondern als Werkzeug mit Grenzen verstanden wird.

📌 Tipp der Köchin / des Kochs

Regelmäßige Reflexion im Team – etwa in Form von „KI-Check-Ins“ – helfen, den Einsatz aktuell, fair und verantwortungsvoll zu halten.

Viel Spaß beim kochen!

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Dieses Rezept ist von
Frank Braun

Zug um Zug zur Nachhaltigkeit – klimafreundlich unterwegs im Job

🛒 Zutaten für ca. 1 Unternehmen

* 1 Prise kritisches Hinterfragen (für jede geplante Reise)

* 2–3 Bündel sinnvoller Mehrfachtermine

* 1–2 BahnCards oder Klimatickets

* 1 umweltfreundlicher Mobilitätsmix (Bahn, ÖPNV, Rad, E-Carsharing)

* 1 Reisepolicy mit Nachhaltigkeits-Note

* 1 Portion CO₂-Kompensation

* 1 Tool zur Emissionsmessung (CO₂-Dashboard, Travel-Tool o. ä.)

* 1 Tasse Mitarbeiterschulung & Zertifizierung

* 3 Löffel Motivation (z. B. über Prämien oder Zug-Urlaubstage)

* Etwas Mut zum Wandel und Vorbildwirkung


👩‍🍳 So gelingt das Rezept

  1. Reisebedarf prüfen:
    Vor jeder Reise hinterfragen: Muss das wirklich vor Ort sein? – Wenn nein: digitales Meeting servieren.
  2. Mehrere Termine bündeln:
    Statt Häppchenreisen lieber ein gutes Menü – eine längere Reise mit mehreren Stopps spart Emissionen und Aufwand.
  3. Verkehrsmittel mit Verantwortung wählen:
    Kurzstreckenflüge vermeiden – auf die Schiene setzen! Bahnfahren spart CO₂, senkt Stress und bringt Zeit zum Arbeiten.
    Vor Ort: Auf E-Mobilität, Sharing, ÖPNV oder Jobrad setzen.
  4. Kompensieren & kontrollieren:
    Flüge lassen sich nicht immer vermeiden – aber kompensieren! Tools zur Emissionsmessung helfen, den Überblick zu behalten.
  5. Nachhaltig übernachten & verhalten:
    Green Hotels bevorzugen, Handtücher nicht täglich wechseln, Trinkflasche mitbringen. Kleine Taten – große Wirkung.
  6. Rahmen mit Reiserichtlinien festlegen:
    Reiseleitlinien überarbeiten: Bahn statt Kurzflug, Economy statt Business, klimafreundliche Anbieter bevorzugen.
  7. Wissen & Motivation aufbauen:
    Mitarbeitende schulen, inspirieren und für nachhaltige Mobilität belohnen – z. B. mit Bike-to-work oder Extra-Urlaub für Zugreisen.
  8. Bleisure statt Burnout:
    Berufliches und Privates gelegentlich verbinden – weniger Reisen, mehr Motivation, bessere CO₂-Bilanz. Business (Arbeit/Job) & Leisure (Freizeit) verbinden = Bleisure

📌 Tipp der Köchin / des Kochs

„Gekocht“ wird dieses Rezept am besten gemeinsam: mit klaren Leitlinien, interner Kommunikation, Führungskräften als Vorbildern – und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen.

Viel Spaß beim kochen!

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Dieses Rezept ist von
Frank Braun

Die abfallfreie Eisdiele

* Kommunikationsfähigkeit

* Kreativität

* Kenntnisse der Kreislaufwirtschaft und Verpackungsverordnung

* Unternehmer:innen mit Herz, Kopf und Hand

* Ausdauer

* Bereitschaft und Willen für Veränderung

Eine abfallfreie Eisdiele ist eine Illusion? Wir glauben daran, dass das möglich ist.

Werden Sie mit ihrer Eisdiele ein/e Zerowaste-Held*in. Dafür braucht es zu Beginn eine wohlwollende Ist-Analyse aller Roh-/Wertstoffe & Materialien, die in der Eisdiele eingesetzt werden.

In der Regel sind das: Becher, Waffeln, Zutaten für das Eis, Gebinde, Werbematerialien, Geschirr aber auch nachgelagerte Dinge wie die eingesetzte Energie, Wasser, Kühlsysteme etc.

Dann erstellen Sie sich eine Liste mit möglichen Verbesserungspotentialen und teilen diese auf nach leicht umsetzbaren Themen und dicken Brettern. Wichtig ist, überfordern Sie sich und ihre Belegschaft auf den ersten Metern des Wegs nicht – denn es ist ein Prozess.

Involvieren Sie ihre Mitarbeitenden und auch Kunden und Lieferanten in den Entscheidungs- bzw. Transformationsprozess (durch Abfragen von Wünschen und deren Perspektive und vielleicht in Form von Umfragen).

Dann nehmen Sie aus ihrer Liste jeweils immer ein leicht umsetzbares Thema und ein dickes Brett. Wenn das abgearbeitet ist, schieben Sie das nächstwichtigste Thema nach.

Feiern Sie ihre Zwischenerfolge.

Hier einige aus unserer Sicht gut umsetzbare Themen:

– Mehrwegbecher nutzen statt Einwegbecher, z.B. VYTAL, RECUP (und ähnliche Mehrwegsystemen) für Getränke oder REBOWL für Eis etc., alternativ: essbare Becher

– Auf Ökostrom-Anbieter umstellen

– Bei Löffeln auf organische Materialien setzen, inhouse Edelstahlbesteck

– Werden sie Refill-Station und geben sie kostenfrei Leitungswasser aus

Dicke Bretter könnten z.B. sein:

– Gebinde der Lieferanten abfallfrei gestalten

– CO2-optimierte Lieferung, auf kurze Wege achten

– Umstellen auf bio, fair, regional bei den Zutaten

Wichtig ist in diesem Prozess, dass Sie ihre Kunden, Mitarbeitenden, Lieferanten und die Öffentlichkeit mit einem guten Kommunikationskonzept mitnehmen und so diese zu ihren Unterstützer:innen machen.

Hier gibt es weitere Infos und Inspiration auf der Zerowaste Helden Seite: https://www.zero-waste-helden.de/unternehmen/eisdiele

Viel Spaß beim kochen!

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Dieses Rezept ist von
Roland Mietke (Mitglied im Vorstand von Zero Waste Germany e.V.) und Frank Braun (Mitglied im Vorstand Transition Netzwerk e.V.)

Zukunft servieren statt Reste entsorgen – Nachhaltigkeit à la carte

* Kreativität bei der Rezept-Wahl
* Kooperationswille
* Wissen um vegetarische und vegane Küche
* Mut und Humor
* Kommunikationsfähigkeit

* Nach Belieben hinzufügen: Freude, Herzblut, Engagement

Nachhaltigkeit schmeckt – und rechnet sich! Gerade in der Gastronomie zeigt sich, wie ökologisches und faires Handeln mit Genuss und Wirtschaftlichkeit zusammenspielen können.
Unser Rezept-Tipp für deinen Betrieb: Regional. Saisonal. Bio. Fair. Abfallfrei.
Setze auf frische, möglichst unverarbeitete (Bio)-Zutaten aus der Region, ergänzt durch fair gehandelte Produkte mit klarer Herkunft. Vermeide Food Waste durch kreative Resteverwertung und plane Portionen clever – z.B. mit kleineren Fleischanteilen, dafür hochwertig und bewusst eingesetzt.

Hier sind fünf konkrete Tipps für deinen nachhaltigen Gastro-Alltag:

1. Klein, aber fein: Weniger Fleisch – mehr Geschmack. Gäste schätzen kreative vegetarische Alternativen oder „weniger, dafür besser“.
Mache Deine Gäste auf die Veränderungen Deiner Portionen aufmerksam. Plane einen Tag, an dem Du Dein neues Konzept im Finger-Food-Stil vorstellst und schaffe Raum und Zeit, Deine Entscheidung zu kommunizieren.
Informiere die Gäste: Warum ist Bio und Regionalität wichtig? Lade einen Verein, der sich mit der Thematik befasst zu einem Themen-Abend ein und serviere hier Deine neuen Gerichte.

2. Weniger wegwerfen: Klare Menüplanung, flexible Tagesgerichte und gute Lagerhaltung senken Abfall und Kosten.
Rezeptiere Deine Gerichte präzise. Wiege jede Zutat ab. Kalkuliere die Abschnitte, um genaue Bestellungen durchführen zu können (Kochverlust, Anrichte-Verlust, Schäl-/Parierverlust etc.)
Etabliere ein kurzes Meeting nach dem Service: Welche Portionen sind zu groß? Wovon wird viel weggeschmissen?

3. Gute Wahl trifft gute Wirkung: Bio-Produkte, regionale Lieferketten und Fairtrade-Zutaten machen deine Küche zukunftsfähig.
Informiere deine Gäste über die Umstellung in deinem Menüplan, nehme sie mit auf deine Reise. Mach die Gäste zu Mitgestalter:innen. Welche Ideen und konkreten Vorschläge haben deine Gäste?

4. Mehrweg statt Müll: Verwende wiederverwendbare Strohhalme, serviere Milch, Marmelade oder Ketchup in Glasbehältern statt Portionsplastik – hygienisch, stilvoll und umweltfreundlich.

5. Nachhaltig feiern: Bei Hochzeiten & Events die Reste nicht verschwenden
– Gästegefäße bereitstellen
– mit Lebensmittelretter-Organisationen kooperieren
– über „Too Good To Go“ Reste anbieten

Mach mit – für eine Gastronomie, die Zukunft hat!


Viel Spaß beim kochen!

Wer das Rezept ausprobiert oder abgewandelt hat, gerne kommentieren!





Dieses Rezept ist von
Frank und Marius

World Fairtrade Day

☕🌍 Am Samstag war World Fairtrade Day – und dein Kaffee weiß das!

Mach Schluss mit der Bohne ohne Gewissen – unsere Kaffeemaschine verdient mehr als irgendein x-beliebiges Pulver aus dem Discounter!
👉 Fairtrade-Kaffee, Tee & Co. sind nicht nur besser für die Welt, sondern schmecken auch besser bei Meetings, Montagen und Motivationslöchern.

💬 Stell dir vor: Dein Kaffeebecher erzählt morgens nicht nur, dass du müde bist – sondern auch, dass du mit jeder Tasse globale Gerechtigkeit schlürfst.

Also, liebe Kolleg:innen – heute ist ein guter Tag für fairen Geschmack!

Wir haben dazu ein kleines Rezept für euch in unserer WIRtschaftsküche parat: Fair und bio in der Kaffee-Küche

P.S.: Wer heute Fairtrade-Kekse mitbringt, bekommt extra Karma-Punkte. 😉

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